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Die letzten Arbeiten an der Infrastruktur der Museumsbahn sind abgeschlossen.
Nachdem mehrere Bahnübergänge, Durchlässe und Stützmauern saniert wurden, mussten nur noch Gleisstopfarbeiten und Verschweißungen durchgeführt werden.
Damit sind die umfangreichen Arbeiten abgeschlossen und der Museumsbetrieb kann uneingeschränkt in der 18. Saison weitergehen.
| Die Gleisstopfmaschine in Aktion | {mp4}gleisstopfen|424|164|0{/mp4} |
| Mit Thermit werden die Schienenstöße wieder verschweißt ... | {mp4}thermitschweissen|424|164|0{/mp4} |
| ... und anschließend die Schienen glatt geschliffen. | {mp4}schleifen|424|164|0{/mp4} |
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Die Eisenbahnfreunde Rodachtalbahn e. V. investieren derzeit in die Infrastruktur der elf Kilometer langen Museumsbahn. Dabei werden die Bahnübergänge der Staatsstraßen 2707 und 2198 zwischen Mauthaus und der Stoffelsmühle sowie der Übergang der Kreisstraße 23 am Bahnhof Nordhalben grundlegend saniert und durch Gleistragplatten ersetzt. Dadurch soll eine längere Haltbarkeit garantiert werden. Die Bahnübergänge hatten zuletzt aufgrund des zunehmenden Schwerlastverkehrs stark gelitten. Ferner werden alle Durchlässe erneuert sowie eine Stützmauer saniert.
Die Maßnahmen wurden durch eine Sonderförderung des Freistaates Bayern und der Oberfrankenstiftung möglich.
Unser Foto zeigt den Umbau des Bahnüberganges bei der Goldbachbrücke. Pünktlich zu Beginn der Bauarbeiten hielt der Winter im Frankenwald Einzug und verzögerte zusätzlich die Arbeiten, die eigentlich für den Herbst vorgesehen waren.
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Mit einjähriger Verspätung traf kürzlich der Steuerwagen nach erfolgter Hauptuntersuchung wieder auf der Rodachtalbahn ein. Somit ist die historische Garnitur wieder vollständig. Der Grund für die lange Wartezeit lag in der erforderlichen Ersatzbeschaffung von Bauteilen, die aufgrund von Lieferschwierigkeiten nicht rechtzeitig eingebaut werden konnten. Ab sofort stehen den Fahrgästen somit wieder 96 Sitzplätze zuzüglich des Gepäckabteils zur Verfügung.
Die Werkstattgruppe kümmert sich um die Pflege und Wartung der Fahrzeuge, Gebäude und Strecke.
Für Fahrzeugreparaturen steht der zweigleisige Lokschuppen in Nordhalben zur Verfügung, der auch über eine Arbeitsgrube verfügt. Häupsächlich steht natürlich die Wartung des Schienenbusses im Vordergrund. Aktuell gibt es aber auch andere Aufgaben, wie die Ertüchtigung der Blinklichtanlage bei Mauthaus und der Erhalt der Brücken und Bahnübergänge.
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Vor kurzem hat der Verein den Bahnübergang am Ortsausgang von Steinwiesen Richtung Nordhalben saniert. Dabei kamen erstmals Gleistragplatten mit einer festen Fahrbahn aus Beton zum Einsatz, die aus Chemnitz angeliefert und mittels eines Schwerlastkranes in das vorbereitete Gleisbett gehoben wurden. Zuvor wurde der Asphalt, der Oberbau einschließlich der Schienen und Holzschwellen ausgebaut. Bis auf die Asphaltierungsarbeiten führten die Vereinsmitglieder die Arbeiten in Eigenregie durch.
Während der zweitägigen Bauarbeiten musste die Staatsstraße für den Verkehr voll gesperrt werden. Das Zeitfenster konnte aufgrund des reibungslosen Ablaufes aller Beteiligter eingehalten werden.
Die Sanierung war notwendig geworden, da die Gleislage und der Straßenbelag durch die jahrelange Belastung vor allem durch den Schwerlastverkehr stark in Mitleidenschaft gezogen worden war.
Derzeit wird der Bahnübergang bei Rieblich erneuert, die Sanierung weiterer Überwege ist geplant.